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Haushaltsrede 2011 PDF Drucken E-Mail

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Rede von Dr. Frank Kennel

zum Haushalt des Jahres 2012

am 19.12.2011

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Haushaltslage der Stadt Kaiserslautern ist als dramatisch, man muss sogar sagen als katastrophal, zu bezeichnen. Während im Jahr 1992 der Schuldenstand 2 Millionen DM betrug, so wird spätestens im OB Wahljahr 2015 die Schuldenmarke von 1 Milliarde Euro erreicht sein. Aktuell ist Kaiserslautern die Kommune mit der höchsten pro Kopf Verschuldung in Deutschland.

In Berücksichtigung dieser Ausgangslage wurde in der Ratssitzung vom 05.Dezember dieses Jahres der Beitritt zum “Kommunalen Entschuldungsfonds” beschlossen. Leider wird mit dem Begriff “Entschuldungsfonds” der Eindruck vermittelt, man hätte einen Grundstein zur Konsolidierung unseres Haushaltes gelegt. Doch dem ist leider nicht so! Der Begriff „Entschuldungsfonds“ lenkt nicht nur von der Realität ab, sondern verstellt ihn in fahrlässiger Weise. Die katastrophale Situation wird verschleiert. Der Begriff „Entschuldung“ täuscht.  Der Eindruck, alles sei auf gutem Weg, könnten der Bürger beruhigen. Dies ist fatal.

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Neujahrsrede 2010 PDF Drucken E-Mail

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Rede von Friedrich Hartmeyer

zum Neujahrsempfang mit Dr. Hermann Otto Solms

am 12.01.2010

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich freue mich, sie im Namen der FDP Fraktion im Stadtrat Kaiserslautern zu unserem alljährlichen Neujahrsempfang begrüßen zu dürfen.

Mit der Kommunalwahl im vergangenen Jahr haben die Bürgerinnen und Bürger die Zusammensetzung des Stadtrates für die kommenden fünf Jahre neu festgelegt.

Wir freuen uns über den Erfolg bei der Kommunalwahl als dritt stärkste Fraktion von insgesamt sieben Parteien im Rat vertreten zu sein.
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Haushaltsrede 2010 PDF Drucken E-Mail

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Rede von Friedrich Hartmeyer

zu den Haushaltsberatungen für den Etat 2010

am 14. Dezember 2009

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Weichel,

sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,

sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung,

sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

 

es ist vermessen zu glauben, der Haupt- und Finanzausschuss kann in zwei Tagen Beratung die Sünden der Vergangenheit korrigieren und alle erforderlichen und notwendigen Sachverhalte und Maßnahmen, die die Verwaltung im Haushaltsentwurf darstellt, auf ein finanzierbares und Normalmaß zurückzufahren.

Der Sinneswandel muss in der Verwaltung beginnen.

Zitat von Herrn Oberbürgermeister Dr. Weichel in der Stadtratssitzung am 26. Oktober 2009 bei der Einbringung des Haushaltes 2010:

„Ich bin guter Hoffnung, das Haushaltsdefizit auf 69,00 Mio. € zu drücken. [...] Die Maßnahmen müssen drastischer werden.“

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Gebührenerhöhung, ASK PDF Drucken E-Mail

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TOP 26 der Tagesordnung Stadtratssitzung am 14. Dezember 2009

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Weichel,

die FDP Fraktion lehnt die Gebührenerhöhung ab, da nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, durch Synergien und Effizienzsteigerungen diese Gebühren Erhöhung weitestgehend zu kompensieren.

 

Begründung:

Der Wirtschaftplan des ASK für das Jahr 2010, die Vorlage zur Abfallgebührenerhöhung ab 1. Januar 2010, sowie weitere Vorlagen für die Werksausschusssitzung am 9. Dezember 2009 ging bei der FDP Fraktion am 4. Dezember 2009 ein.

Eine sorgfältige Bewertung des Wirtschaftsplans ist nur möglich, wenn dafür eine ausreichende Zeit zur Verfügung steht. Darauf wird auch im Bericht des Wirtschaftsprüfers zum Jahresabschluss 2008 hingewiesen, dass „gemäß § 10 Abs. 2 der Betriebssatzung der Wirtschaftsplan spätestens zwei Monate vor Beginn des Jahres über den Bürgermeister dem Stadtrat zur Feststellung vorzulegen“ sei.

Seit 1. Januar 2002 haben sich in Kaiserslautern die Müllgebühren, beispielhaft an der 90 Liter Restmülltonne bei 14 tägiger Leerung, von 87,60 € auf 228,00 € zum 1. Januar 2010 erhöht.

Einerseits wird durch die Verwaltung die Erhöhung der Abfallgebühren durch die Gebührenerhöhung des ZAK zum 1. Januar 2009 und der damaligen zu niedrigen Erhöhung durch den ASK begründet. Anderseits wird ein stetiger Rückgang der Behälter (Müllgefäßen) bemängelt.

Laut Wirtschaftsplan führt die Gebührenerhöhung zu Mehreinnahmen i.H.v. 1.214,0 Mio. € beim ASK. Mit der Gebührenerhöhung wird sich der Trend der Gebührenzahler kleiner Müllgefäße zu bestellen fortsetzen. Dies führt folglich auch den nächsten Jahren voraussichtlich zu steigenden Müllgebühren.

Die FDP Fraktion unterstellt dem ASK ein noch nicht ausgeschöpfte Potenzial an Synergien und Effizienzsteigerungen, die solche Gebühren Erhöhung weitestgehend kompensieren würden.

 

 
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